MeinungKosovoAm Rand einer neuen Krise

Portrait undefined Tobias Zick

Kommentar von Tobias Zick

Lesezeit: 1 Min.

Serbische Protestierende beim Zusammenstoß mit Nato-Soldaten der Kfor Ende Mai in Kosovo.
Serbische Protestierende beim Zusammenstoß mit Nato-Soldaten der Kfor Ende Mai in Kosovo. LAURA HASANI/REUTERS

Der Konflikt zwischen Belgrad und Pristina verschärft sich wieder. Das Kalkül von EU und USA geht hier nicht auf.

SZ bei Google bevorzugen

Dem serbischen Präsidenten kommt das, was sich Montag im Norden Kosovos abspielte, sichtlich anders als ungelegen. Da liefern sich Demonstranten, radikale Angehörige der dortigen serbischen Minderheit, Straßenschlachten mit Nato-Soldaten, es gibt auf beiden Seiten Schwerverletzte - und anschließend kann sich Aleksandar Vučić öffentlich als besorgter Friedensstifter präsentieren und an die internationale Gemeinschaft appellieren, sie möge doch endlich die kosovarische Regierung, die diese Ausschreitungen provoziert habe, "zur Vernunft rufen". Von den Massenprotesten im eigenen Land gegen Vučić redet seither kaum noch jemand.

Zur SZ-Startseite

Kosovo
:Die Angst vor neuen Unruhen ist groß

Bei Ausschreitungen in Nordkosovo werden Dutzende Menschen zum Teil schwer verletzt, auch ungarische und italienische Soldaten. Die Nato entsendet nun zusätzliche Kräfte in das Land. Serbiens Präsident droht mit einer Verschärfung des Konflikts.

SZ PlusVon Tobias Zick

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: