MeinungKennedy CenterEin Ausblick auf den Tag, an dem Trump und seine Bewegung Vergangenheit sein werden

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Jetzt verdeckt erst mal eine Plane den Schriftzug an der Fassade des Kennedy Center.
Jetzt verdeckt erst mal eine Plane den Schriftzug an der Fassade des Kennedy Center. Rahmat Gul/AP Photo

Auf Geheiß eines Richters musste der Name des US-Präsidenten an der Fassade des Kulturzentrums wieder abgeschraubt werden. Das Beispiel zeigt: Der Schaden, den er angerichtet hat, ist nicht so leicht zu beheben.

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Als im vergangenen Jahr dieser Präsident seinen Namen auf die Fassade des Kennedy Center in Washington schrauben ließ, geschah dies buchstäblich in der Öffentlichkeit: Alle Welt sollte es sehen. Als nun am Wochenende, auf Geheiß eines Richters, der Name wieder abgeschraubt wurde, geschah dies hinter Planen versteckt – sofern es denn geschah. „Donald J. Trump“ abschrauben ist für Donald J. Trump peinlich, auf Bilder davon legte der Präsident offenkundig nicht den geringsten Wert. Vielleicht behaupten seine Leute auch nur, dass der Namenszug abgeschraubt wurde. Ob die Anordnung des Richters tatsächlich befolgt wurde, ist ein Geheimnis, das vorerst hinter Planen verborgen bleibt. Deren Nebennutzen mag dieses 80-jährige Kind auch darin sehen: Wenn man seinen Namen nicht mehr zeigen darf, dann den von Kennedy halt auch nicht mehr.

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