In den meisten Berufen haben Fehler Konsequenzen. Vergangene Woche hatte der Fußballbundesligist Union Berlin seinen Trainer Steffen Baumgart entlassen, nach nur neun Punkten aus zwölf Rückrundenspielen. Nachdem die Leiterin des New Yorker ZDF-Studios KI-generierte Bilder in einem Beitrag fürs „Heute-Journal“ verwendet hatte, zog der Sender sie von dort ab. Und in München verkündete Dieter Reiter nach der krachend verlorenen Oberbürgermeisterwahl das Ende seiner politischen Karriere. Wer hingegen nach Fehlern, selbst nach fatalen, wenig zu befürchten hat, das sind Richterinnen, Staatsanwälte und Ermittler.
MeinungFall Hanna WörndlDie Justiz muss endlich Konsequenzen aus ihren Fehlern ziehen
Kommentar von Benedikt Warmbrunn
Lesezeit: 3 Min.

Aschau, Tegernsee, Niedersachsen: drei Beispiele, in denen Richter und Staatsanwältinnen das Leben unschuldiger Menschen zerstörten. In anderen Berufen müsste man nach derlei abtreten. Aber hier? Passiert nichts.
