MeinungÖffentlich-rechtlicher Rundfunk:Der Fall Ruhs steht für die Kopflosigkeit der ARD

Kommentar von Aurelie von Blazekovic

Lesezeit: 2 Min.

Julia Ruhs moderierte bislang die Sendung „Klar“ für NDR und BR. Aber die Norddeutschen steigen aus.
Julia Ruhs moderierte bislang die Sendung „Klar“ für NDR und BR. Aber die Norddeutschen steigen aus. (Foto: Florian Peljak)

NDR und BR tragen ihren Streit auf dem Rücken einer Moderatorin aus, anstatt eine offene politische Debatte  auch im Programm zuzulassen.

Die ARD streitet sich wegen eines Moderationsjobs, schon wieder. Julia Ruhs löste als Gesicht der an sich nicht besonders wichtigen Reportagesendung „Klar“ von NDR und BR Ärger aus, besonders in den Redaktionen des NDR, und soll für den Sender jetzt nicht mehr moderieren. Für den BR aber schon, also geht man bei „Klar“ künftig getrennte Wege. Der Norddeutsche Rundfunk will eine eigene Moderation und sogar eine eigene Redaktion einbringen. Beim Bayerischen Rundfunk dagegen scheint man froh, dass mal wieder jemand oder etwas für Aufmerksamkeit sorgt.

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ARD
:Warum sich BR und NDR um Julia Ruhs streiten

Das Reportageformat „Klar“ wird trotz großer Kritik fortgesetzt. Doch der NDR trennt sich von der Moderatorin – und der BR hält an ihr fest. Über ein öffentlich-rechtliches Zerwürfnis.

SZ PlusVon Thore Rausch

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