MeinungKinder mit BehinderungWo kann man sparen? Na klar, bei den Allerschwächsten

Kommentar von Valerie Höhne

Lesezeit: 1 Min.

Ohne einen Helfer pro Kind geht es nicht: Inklusion an einer Münchner Schule.
Ohne einen Helfer pro Kind geht es nicht: Inklusion an einer Münchner Schule. Robert Haas/Robert Haas

Wie war das noch gleich mit der Inklusion? Niemand soll mehr in Förderschulen abgeschoben werden. Diesem Anspruch wird der Staat eh nicht gerecht. Und jetzt meint er, sich das künftig noch weniger leisten zu können als bisher.

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Man muss sich das einmal vor Augen führen: Kommunen, Länder und der Bund stehen unter Spardruck. Auch das Familienministerium von Karin Prien (CDU) sucht Sparmöglichkeiten – und findet ein Einsparpotenzial von perspektivisch 2,7 Milliarden Euro jährlich ausgerechnet bei der Kinder- und Jugendhilfe. Insbesondere die individuelle Hilfe im Schulalltag für Kinder mit Behinderungen soll nicht die Regel, sondern die Ausnahme werden. Die meisten dieser Kinder sollen künftig als Gruppe betreut werden.

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