Man muss sich das einmal vor Augen führen: Kommunen, Länder und der Bund stehen unter Spardruck. Auch das Familienministerium von Karin Prien (CDU) sucht Sparmöglichkeiten – und findet ein Einsparpotenzial von perspektivisch 2,7 Milliarden Euro jährlich ausgerechnet bei der Kinder- und Jugendhilfe. Insbesondere die individuelle Hilfe im Schulalltag für Kinder mit Behinderungen soll nicht die Regel, sondern die Ausnahme werden. Die meisten dieser Kinder sollen künftig als Gruppe betreut werden.
MeinungKinder mit BehinderungWo kann man sparen? Na klar, bei den Allerschwächsten
Kommentar von Valerie Höhne
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Wie war das noch gleich mit der Inklusion? Niemand soll mehr in Förderschulen abgeschoben werden. Diesem Anspruch wird der Staat eh nicht gerecht. Und jetzt meint er, sich das künftig noch weniger leisten zu können als bisher.
