Die Generationen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Während man im Fußball – je nach Verband – mit 32 oder 35 Jahren bereits bei den „Alten Herren“ oder den „Alten Damen“ mitspielen kann, würde man im Politikbetrieb in diesem Alter vermutlich noch zur C-Jugend zählen. Der Vorsitzende der Jungen Union, die sich als „Jugendorganisation“ von CDU und CSU bezeichnet, ist 34 Jahre alt. Der Chef der an diesem Wochenende gegründeten Jugendorganisation der AfD ist Ende zwanzig. In diesem Alter sind manche Menschen in anderen Branchen bereits „Senior Associate“ oder gar „Senior Partner“, was sich nach mehr Erfahrung und Weisheit anhört, als Mitgliedern der oft krawalligen Parteijugend zugestanden wird. Juristisch ist die Jugend mit 18 Jahren und dem Erreichen der Volljährigkeit vorbei. Soziologisch und entwicklungspsychologisch gilt die Jugend jedoch als unscharf definierte Spanne zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, weswegen diffuse Hilfsbegriffe wie Heranwachsende oder Adoleszente genutzt werden. Traditionell klagen die Alten über „die Jugend“. Die Bezeichnungen „spätpubertierend“ oder „berufsjugendlich“ zeigen an, dass fehlende Reife auch im fortgeschrittenen Alter noch ein Persönlichkeitsmerkmal sein kann.
Aktuelles LexikonJugend

- Die Definition von Jugend variiert stark je nach Bereich: Im Fußball gehört man mit 32-35 Jahren zu den "Alten Herren", in der Politik gilt man in diesem Alter noch als Nachwuchs.
- Der Vorsitzende der Jungen Union ist 34 Jahre alt, der designierte Chef der neuen AfD-Jugendorganisation Ende Zwanzig - in einem Alter, in dem andere bereits "Senior Partner" sind.
- Während Jugend juristisch mit 18 Jahren endet, gilt sie soziologisch als unscharf definierte Spanne zwischen Kindheit und Erwachsenenalter mit diffusen Hilfsbegriffen wie Heranwachsende.
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Mehr Feedback gebenDie einen kicken mit Anfang dreißig schon bei den „Alten Herren“, die anderen üben da noch in der Nachwuchsorganisation ihrer Partei. Über einen unscharf definiert Begriff.
Von Werner Bartens