GlosseDas Streiflicht

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Jürgen Klopp wird wohl der neue Bundestrainer. Höchste Zeit für ein Expertengespäch über die schönsten Zähne der Nation.

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(SZ) Mal wieder mit Karius und Baktus auf ein Bier gegangen. Die beiden haben einmal die Hauptrollen in einem norwegischen Film gespielt, der Kinder zum Zähneputzen animieren soll, und sie waren dadurch auch in Deutschland berühmt geworden. Aber wie es manchmal so ist, wenn man seine Rolle zu gut spielt: Man wird sein Leben lang darauf festgenagelt. Die beiden haben trotz ihres Erfolgs nie andere Angebote bekommen. Karius nippt an seinem alkoholfreien Weißbier. Er ist mehr so der Typ, der die Zähne nicht auseinanderbekommt. Baktus hingegen ist eine Plaudertasche, und gerade fragt er mal wieder, ob wir wüssten, wie der Film „Der weiße Hai“ auf Französisch heiße. Karius dreht ein Werther’s Original Sahnebonbon aus der Folie. Baktus ruft: „Na, ihr wisst es nicht, stimmt’s?“ Karius fletscht die Zähne, zwischen denen die Reste eines Snickers kleben. Da zeigt auch Baktus sein schönstes Lächeln, das aus 23 makellos durchlöcherten, gelblichen Stumpen besteht, und deklamiert: „Les Dents de la mer“! Karius stöhnt. Nicht schon wieder. Aber es stimmt ja, manchmal ist das Wunderbarste wahr: Die Franzosen haben den Film „Die Zähne des Meeres“ genannt.

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