MeinungUS-NotenbankchefTrumps Handeln ist nicht nur skandalös. Es ist auch einfach dumm

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Kommentar von Ann-Kathrin Nezik

Lesezeit: 1 Min.

Der Notenbankchef, der sich beharrlich weigerte, die Zinsen zu senken: Jerome Powell (li.). Und der, der ihn deswegen wohl am liebsten gefeuert hätte: US-Präsident Donald Trump.
Der Notenbankchef, der sich beharrlich weigerte, die Zinsen zu senken: Jerome Powell (li.). Und der, der ihn deswegen wohl am liebsten gefeuert hätte: US-Präsident Donald Trump. Saul Loeb; Brendan Smialowski/AFP

Der US-Präsident überzieht Jerome Powell mit einem politisch motivierten Verfahren. Dafür gibt es keine andere Erklärung als seine persönliche Rachelust. Er sollte sich mal ein Beispiel an Angela Merkel nehmen und anfangen, die Dinge vom Ende her zu denken.

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Womöglich sollte sich Donald Trump ein Beispiel an Angela Merkel nehmen. Die frühere Bundeskanzlerin war als Physikerin dafür bekannt, die Dinge vom Ende her zu denken. Würde der US-Präsident Merkels Prinzip folgen, hätte er die Farce um Notenbankchef Jerome Powell schon vor Monaten beendet. Die Staatsanwältin von Washington, D. C., eine Trump-Loyalistin, ermittelt gegen Powell wegen eines angeblichen Bauskandals. Die Vorwürfe sind konstruiert, das Verfahren hat so gut wie keine Erfolgsaussichten. Trotzdem bekräftigte Trump im TV-Sender Fox Business nun noch einmal, dass er die Ermittlungen unterstütze. Warum, dürfte nur ihm selbst bekannt sein.

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