MeinungLeihmutterschaftSchuld an seinem Rücktritt ist Jens Spahn ganz allein

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Kommentar von Katharina Riehl

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Jens Spahn, damals noch Vorsitzender der Unionsfraktion, im vergangenen Jahr im Bundestag.
Jens Spahn, damals noch Vorsitzender der Unionsfraktion, im vergangenen Jahr im Bundestag. Kay Nietfeld/dpa

Der ehemalige Fraktionschef der Union macht eine unerbittliche Debattenkultur für seinen Schritt verantwortlich. Das ist eine haarsträubende Interpretation.

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Der Brief, den Jens Spahn am Samstag an seine „lieben Kolleginnen und Kollegen“ schickte, enthielt Dank an Friedrich Merz, an Markus Söder, an den Fraktionsvorstand und an die SPD – und er enthielt ein paar erklärende Worte. Ihm sei bewusst geworden, schrieb Spahn, dass sein „persönliches Glück“ nicht vereinbar sei mit seinem politischen Amt.

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Eben war der Fraktionsvorsitzende noch der mächtigste Mann nach dem Kanzler in der Bundes-CDU, angesichts der Empörung über die Leihmutterschaft musste Spahn seinen Rücktritt erklären. Was ist in den drei Tagen davor passiert?

SZ PlusVon Robert Roßmann

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