MeinungLeihmutterschaftDie Debatte über Jens Spahn ist gnadenlos

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Kommentar von Lisa Nienhaus

Lesezeit: 3 Min.

Jens Spahn, zurückgetretener Fraktionsvorsitzender von CDU/CSU.
Jens Spahn, zurückgetretener Fraktionsvorsitzender von CDU/CSU. Friedrich Bungert

Sie werfen ihm „Babykauf“ vor, bezeichnen seinen Sohn als „gekaufte Ware“. Die Kritik an dem CDU-Politiker hat jedes Maß verloren. Hätte es die gleiche Aufregung gegeben, wenn er mit einer Frau verheiratet wäre?

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Jens Spahn wurde im Verlauf seines Berufslebens schon so einiges vorgeworfen, darunter wirklich Schwerwiegendes wie der überteuerte Maskenkauf. Dass er nun ausgerechnet wegen eines Babys, das per Leihmutterschaft in den USA zur Welt gekommen ist, zurückgetreten wurde, war weder abzusehen noch erscheint es auf Anhieb als rational. Man muss Spahn nicht mögen und seine politischen Positionen nicht teilen, um das festzustellen.

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Debatte über Jens Spahn
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Im Interview mit dem ZDF äußert sich der Bundeskanzler erstmals ausführlich zur Demission von Jens Spahn und deren Folgen. Mit der Empörungswelle nach dessen Ankündigung, mithilfe einer Leihmutter Vater geworden zu sein, habe er „zumindest nicht in diesem Umfang“ gerechnet.

Von Robert Roßmann

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