MeinungUngleichheitSpahns Vorschlag zur Erbschaftsteuer würde Deutschland gerechter machen

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 2 Min.

CDU-Politiker Jens Spahn ist in der SPD nicht der beliebteste Kollege aus der Unionsfraktion. Aber vielleicht sollte sich das ändern.
CDU-Politiker Jens Spahn ist in der SPD nicht der beliebteste Kollege aus der Unionsfraktion. Aber vielleicht sollte sich das ändern. Michael Kappeler/dpa

Ausgerechnet der Unionsfraktionsvorsitzende bringt jetzt einen klugen Kompromiss ins Spiel. Die SPD wird sich noch bei ihm bedanken dürfen.

Die SPD weiß es noch nicht, aber sie wird sich noch bei Jens Spahn bedanken dürfen. Der Chef der Unionsfraktion macht in der Erbschaftsteuerdebatte vieles richtig. Spahn betont öffentlich, dass es problematisch ist, wenn Superreiche Schlupflöcher ausnutzen, um Vermögen an die Kinder weiterzugeben. Den Drang der SPD, die Erbschaftsteuer zu reformieren, markiert Spahn für die CDU also nicht als linke Folklore, sondern als ernsthaftes Anliegen – auch wenn es der CDU wichtig bleibt, dass eine solche Reform Firmenerben nicht zu stark besteuert und keine Arbeitsplätze vernichtet.

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