MeinungDiätenerhöhungJens Spahn hat lange gebraucht, um das Offensichtliche zu erkennen

Portrait undefined Robert Roßmann

Kommentar von Robert Roßmann

Lesezeit: 1 Min.

Unionsfraktionschef Jens Spahn ist nun auch für einen Verzicht auf eine Diätenerhöhung.
Unionsfraktionschef Jens Spahn ist nun auch für einen Verzicht auf eine Diätenerhöhung. Michael Kappeler/dpa

Normalerweise sind die Bezüge von Abgeordneten an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt, sie würden im Juli automatisch steigen. Aber dieses Jahr ist kein normales Jahr. Gut, dass jetzt auch der Unionsfraktionschef zu dieser Einsicht gelangt ist.

SZ bei Google bevorzugen

Es hat lange gedauert. Erstaunlich lange. Aber jetzt ist auch Unionsfraktionschef Jens Spahn zu der Einsicht gekommen, dass die Diäten in diesem Jahr nicht erhöht werden sollten. Alle anderen Fraktionen fordern das schon seit mehreren Wochen. Und die Stimmung im Land ist ohnehin eindeutig. Gerade hat eine Umfrage ergeben, dass nur sieben Prozent der Bürgerinnen und Bürger für eine Diätenerhöhung sind. Es ist eine Zahl, die zeigt, wie weit sich Spahn in dieser Frage von der Stimmung im Land entfernt hatte. Noch vor Kurzem hatte er in einer ARD-Talkshow die Sorge geäußert, ein Bundestagsmandat könne nicht mehr attraktiv genug sein, wenn man Diäten nicht anhebe.

Zur SZ-Startseite

Bundestag
:Sollen Parlamentarier 500 Euro mehr bekommen?

Bundestagsabgeordnete könnten bald 500 Euro im Monat mehr verdienen. SPD, Grüne und Linke finden, das gehöre sich nicht – die Union sieht das anders. Antworten auf die wichtigsten Fragen.

SZ PlusVon Valerie Höhne

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: