MeinungJapanDie Premierministerin geht eine Wette auf ihre eigene Beliebtheit ein

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Sanae Takaichi gibt auch innenpolitisch einen schnellen Takt vor.
Sanae Takaichi gibt auch innenpolitisch einen schnellen Takt vor. Kim Kyung-Hoon/Reuters

Im Oktober erst wurde Sanae Takaichi als erste Regierungschefin des Landes vereidigt. Jetzt verkündet sie vorgezogene Neuwahlen. Es könnte sein, dass sie sich damit überschätzt.

Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi ist nicht nur eine gute Heavy-Metal-Schlagzeugerin, wie man seit dem Besuch des südkoreanischen Präsidenten mit gemeinsamer Drum-Session weiß. Sie gibt auch innenpolitisch einen schnellen Takt vor. Am Montag verkündete sie vorgezogene Neuwahlen, die schon im Februar stattfinden sollen. Am Freitag wurde das Parlament aufgelöst. Dabei wurde die erste Regierungschefin des Landes erst am 21. Oktober vereidigt.

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