Linken-Chef Jan van Aken ist ein Freund klarer Sprache. Manche würden sie gar als derb bezeichnen. Er sagt „Alter“ in Videos, „scheiße“ recht regelmäßig. Den CDU-Spitzenkandidaten in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, nannte er nach der Wahl im Fernsehen eine „Pfeife“. Drei Wochen später sagt er im Gespräch mit der SZ, er hätte ihn „Widerling“ nennen sollen. Dabei sei er „gar nicht so ein Freund von harter Sprache. Ich bin eher für gewaltfreie Kommunikation“.
ParteienEin Mann der Visionen und klaren Worte
Lesezeit: 2 Min.

Jan van Aken kämpft darum, dass seine Partei gezielt Probleme wie Wohnungsnot adressiert – und sich nicht in Debatten über Antisemitismus verliert. Keine leichte Aufgabe.
Von Valerie Höhne
