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Kommentar von Johan Schloemann

Lesezeit: 2 Min.

Ein Bild von heute, aber viele Milliarden Jahre alt: ein Blick aufs frühe Universum, auf einen Galaxienhaufen, aufgenommen mit dem "James Webb"-Teleskop.
Ein Bild von heute, aber viele Milliarden Jahre alt: ein Blick aufs frühe Universum, auf einen Galaxienhaufen, aufgenommen mit dem "James Webb"-Teleskop. NASA/ESA/CS/dpa

Auf der Erde kulminieren die Krisen, im Weltall fängt das James-Webb-Teleskop atemberaubende Bilder ein. Was die zeigen? Dass es noch ein paar Gründe gibt, nicht zu verzagen.

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Lange hat man sich nicht mehr so klein gefühlt. Während auf diesem Planeten die Krisen zu kulminieren scheinen, fängt das James Webb-Teleskop atemberaubende Bilder aus der Anfangszeit des Universums ein. Das Licht der ersten Sterne aus der Zeit nach dem Urknall leuchtet nicht etwa jetzt in der Gegenwart, wie das schöne "Deep Field"-Bild mit den psychedelisch verbogenen Punkten glauben machen könnte -, nein, dieses Licht ist dreizehn Milliarden Jahre alt. Es wurde mit Infrarottechnik aus der Vergangenheit eingesammelt, ja für unser Auge wiedererschaffen.

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