Der Bombenanschlag auf die Autos des Fernsehjournalisten Sigfrido Ranucci und dessen Tochter beunruhigt Italien – auch wenn niemand verletzt wurde. Manche erinnern bereits an jene finsteren 1980er-Jahre, als das organisierte Verbrechen zahlreiche Menschen des öffentlichen Lebens ermordete. Von jener Zeit ist das heutige, stabile Italien zwar weit entfernt, wohl aber verhärtet sich die politische Debatte. Die oppositionelle Linke wirft der regierenden Rechten Propaganda, Hass und Polarisierung vor, diese reagiert empört.
MeinungItalienMeloni blinkt rechts, ist aber bisher nicht abgebogen

Kommentar von Marc Beise
Lesezeit: 3 Min.

An diesem Mittwoch ist die Regierungschefin drei Jahre im Amt. Zum Faschismus schweigt sie – und arbeitet zugleich am Umbau des Staates. Sollte sie dabei überziehen, dürfte das Volk dazwischengehen.
