MeinungItalienMeloni blinkt rechts, ist aber bisher nicht abgebogen

Portrait undefined Marc Beise

Kommentar von Marc Beise

Lesezeit: 3 Min.

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (Roberto Monaldo/LaPresse via AP)
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni. (Roberto Monaldo/LaPresse via AP) Roberto Monaldo/AP

An diesem Mittwoch ist die Regierungschefin drei Jahre im Amt. Zum Faschismus schweigt sie – und arbeitet zugleich am Umbau des Staates. Sollte sie dabei überziehen, dürfte das Volk dazwischengehen.

SZ bei Google bevorzugen

Der Bombenanschlag auf die Autos des Fernsehjournalisten Sigfrido Ranucci und dessen Tochter beunruhigt Italien –  auch wenn niemand verletzt wurde. Manche erinnern bereits an jene finsteren 1980er-Jahre, als das organisierte Verbrechen zahlreiche Menschen des öffentlichen Lebens ermordete. Von jener Zeit ist das heutige, stabile Italien zwar weit entfernt, wohl aber verhärtet sich die politische Debatte. Die oppositionelle Linke wirft der regierenden Rechten Propaganda, Hass und Polarisierung vor, diese reagiert empört.

Zur SZ-Startseite

Italien
:Um 22.17 Uhr ging die Bombe hoch

Der Anschlag auf den bekannten Fernsehjournalisten Sigfrido Ranucci in der Nähe von Rom erinnert an ein dunkles Kapitel der italienischen Geschichte. Niemand wurde verletzt, aber die Drohung ist offensichtlich.

SZ PlusVon Marc Beise

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: