MeinungItalien:Kann ja nicht schlimmer werden, sagen die Menschen. Wirklich?

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 3 Min.

Den Gedenktag der Befreiung von Faschismus und Nationalsozialismus, den 25. April, hat Giorgia Meloni noch nie gefeiert. Sie empfindet ihn als "spaltend".
Den Gedenktag der Befreiung von Faschismus und Nationalsozialismus, den 25. April, hat Giorgia Meloni noch nie gefeiert. Sie empfindet ihn als "spaltend". (Foto: Oliver Weiken/dpa)

Viele Italiener sind enttäuscht und wütend, also ist nun eine Postfaschistin dran. Doch Giorgia Meloni hat keine Lösungen parat, Sinn für Zukunft schon gar nicht. Und ihre Strategie ist durchschaubar.

Italien schleppt sich müde in eine neue Zeit. Desillusioniert, mit einem Blick in den Rückspiegel der Geschichte. Und wenn man an diesem besonderen Tag sagen muss, dass Italien eine wehrhafte Demokratie ist, dass sie auch diese Prüfung überstehen wird, dann ist das keine banale Prämisse.

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Giorgia Meloni
:"Leute, ich komme aus Garbatella, manchmal kommt diese Seele durch"

Sie ist wütend, angriffslustig, hat ein reaktionäres Frauen- und Gesellschaftsbild - und könnte Italiens neue Regierungschefin werden: Giorgia Meloni. Über eine Postfaschistin und ihre Ansichten, die auch mit einem berühmt-berüchtigten Viertel in Rom zu tun haben.

SZ PlusVon Andrea Bachstein

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