MeinungItalienWie erbärmlich

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 1 Min.

Nach einer Odyssee durchs Mittelmeer hat das Rettungsschiff "Ocean Viking" mit 230 Geflüchteten an Bord am Freitagmorgen den Hafen von Toulon erreicht.
Nach einer Odyssee durchs Mittelmeer hat das Rettungsschiff "Ocean Viking" mit 230 Geflüchteten an Bord am Freitagmorgen den Hafen von Toulon erreicht. Christophe Simon/AFP

Ein Riss geht durch das Herz Europas - und alles nur, weil sich die EU nicht einigen kann, wie sie ein paar Tausend Geflüchtete verteilt.

Was für ein Trauerspiel. Roms neue Rechtsregierung hat das Kunststück hinbekommen, mit ihrer propagandistischen Politik gegen Migranten und Seenotretter Italien in Europa zu isolieren - nach nur zwei Wochen an der Macht. Klar, die Postfaschistin Giorgia Meloni kann immer auf die Elogen von Viktor Orbán bauen. Aber was ist dieses Lob aus Ungarn schon wert? Wichtiger wäre es für Italien, wenn es sich mit den großen Partnern in der EU verstünde, mit Frankreich und mit Deutschland. Italien braucht starke Fürsprecher an seiner Seite, das war schon immer so.

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SZ PlusVon Silke Bigalke

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