MeinungNahostBenjamin Netanjahu übt nur taktische Schelte

Portrait undefined Tomas Avenarius

Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 1 Min.

Weil israelische Siedler die Häuser von Palästinensern belagerten, brachten Aktivisten schon Mitte August Vorräte zu den Familien in Kusra.
Weil israelische Siedler die Häuser von Palästinensern belagerten, brachten Aktivisten schon Mitte August Vorräte zu den Familien in Kusra.
Majdi Mohammed/AP/dpa

Israels Regierungschef sah der Gewalt jüdischer Siedler im Westjordanland lange zu, jetzt tadelt er sie erstmals. Aber nicht aus humanitären Gründen.

SZ bei Google bevorzugen

In Israels Politik ist Benjamin Netanjahu der ungekrönte König aller Taktiker und Trickser. Wer Netanjahus Finten und Manöver verstehen will, muss so ziemlich alles in Betracht ziehen. Soeben hat der Premierminister die ausufernde Siedlergewalt im besetzten Westjordanland angeprangert. Die militanten jüdischen Siedler, die palästinensische Familien in ihren Häusern einkesseln und vor keiner Brutalität zurückschrecken, seien Kriminelle, „schädigen das Ansehen Israels in der Welt“.

Zur SZ-Startseite

Westjordanland
:US-Botschafter verurteilt Siedlergewalt in Kusra

Im palästinensischen Kusra versuchen israelische Siedler weiter, Familien aus ihren Häusern zu vertreiben. Der Fall löst in den USA Empörung aus, und ist doch nur einer von vielen.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: