Wenn es um Donald Trump geht, pflegt Israels Premierminister Benjamin Netanjahu gern den Superlativ. Er lobt den US-Präsidenten als Israels größten Freund aller Zeiten, selbst dessen irrwitzige Idee einer Gaza-Riviera preist er als grandiosesten aller Pläne. Anbiederung mischt sich hier mit machtpolitischem Pragmatismus. Doch was Netanjahu opportun erscheint, ist für sein Land höchst gefährlich.
MeinungNahostNetanjahu begibt sich in eine gefährliche Abhängigkeit zu Trump

Kommentar von Peter Münch
Lesezeit: 2 Min.

Der US-Präsident gibt die Linien vor, der israelische Premier applaudiert bedingungslos. Das ist eine höchst riskante Arbeitsteilung – für Israel und die gesamte Region.
