MeinungNahostIsrael, der unvollendete Staat

Portrait undefined Peter Münch

Kommentar von Peter Münch

Lesezeit: 2 Min.

Schon der erste Premier, David Ben-Gurion, hier am 14. Mai 1948 bei der Proklamation des Staates Israel, wusste um die vielen Bruchlinien dieses Staates.
Schon der erste Premier, David Ben-Gurion, hier am 14. Mai 1948 bei der Proklamation des Staates Israel, wusste um die vielen Bruchlinien dieses Staates.
AP/AP

Das Land begeht den 75. Jahrestag seiner Gründung und blickt zurück auf eine enorme Erfolgsgeschichte. Was aber fehlt: eine Verfassung, welche die Demokratie sichert - und damit alles bisher Erreichte.

SZ bei Google bevorzugen

Auf dem prächtigen Tel Aviver Rothschild-Boulevard steht der Schrein der israelischen Staatsgründung: ein klobiger, zweistöckiger Bau, in dem David Ben-Gurion am 14. Mail 1948 feierlich den jüdischen Staat ins Leben rief. Das Haus wurde anschließend zum Museum, zum viel besuchten Ort der israelischen Selbstvergewisserung. Doch zum 75. Jahrestag der Staatsgründung, der nach jüdischem Kalender auf den 26. April, also auf diesen Mittwoch fällt, zeigt sich das historische Gebäude als Baustelle, eingerüstet zur Kernsanierung. Man darf das als Metapher sehen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: