MeinungNahostSanktionen gegen Israels Sicherheitsminister Ben-Gvir sind überfällig

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Kommentar von Daniel Brössler

Und mit so jemandem versteht Benjamin Netanjahu (links) sich: Israels Premier mit seinem rechtsradikalen Minister Itamar Ben-Gvir.
Und mit so jemandem versteht Benjamin Netanjahu (links) sich: Israels Premier mit seinem rechtsradikalen Minister Itamar Ben-Gvir.
Oren Ben Hakoon/REUTERS

Der Politiker verlangt, dass Nacht für Nacht bis zu 40 Menschen in Gaza getötet werden. Darauf muss es eine Antwort geben. Der deutschen Verantwortung für den jüdischen Staat steht dies nicht entgegen. Im Gegenteil.

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Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir fordert ein Plansoll für die Tötung von Menschen im Gazastreifen und hat dafür auch Zahlen genannt.  30 bis 40 Menschen sollten Nacht für Nacht getötet werden, hat der rechtsradikale Minister verlangt – und zwar auch solche, von denen keine unmittelbare Gefahr ausgehe. Manche seien „nicht einmal Menschen“, erklärte er, wodurch er sein menschenverachtendes Weltbild noch einmal auf den Punkt brachte. Deutsche Koalitionspolitiker wie der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt, sprechen das Selbstverständliche aus, wenn sie nun Sanktionen der Europäischen Union gegen Ben-Gvir verlangen.

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