MeinungNahostBerlin liefert Waffen für einen Krieg, der kein Ende kennt. Damit muss Schluss sein

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Kommentar von Bernd Dörries

Lesezeit: 2 Min.

Am Sonntag etwa stand Dschabalia im nördlichen Gazastreifen unter israelischem Beschuss.
Am Sonntag etwa stand Dschabalia im nördlichen Gazastreifen unter israelischem Beschuss. Bashar Taleb/AFP

Israels Premier Netanjahu hat kein Interesse an einer Friedenslösung und macht keinen Hehl daraus. Und doch verändert Deutschland seine Haltung zum Gaza-Konflikt nicht wirklich. Warum nur?

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Man kann das alles noch einmal aufzählen: Israel hat elf Wochen lang keine Hilfe nach Gaza gelassen – kein Brot, keine Krebsmedikamente für Kinder. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat vergangene Woche angekündigt, dass der Krieg nicht durch einen Geisel-Deal enden wird oder die Entwaffnung der Hamas. Sondern erst, wenn viele Palästinenser aus Gaza vertrieben sind.

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Nahostkonflikt
:Überleben in Gaza

Während sich die Palästinenser fragen, wie sie den nächsten Tag überstehen, bereitet sich Israel auf die Besetzung des Gazastreifens vor. Klar ist, weder der Hamas noch Netanjahu geht es um die Menschen. Das begreifen immer mehr, auf beiden Seiten.

SZ PlusVon Bernd Dörries und Kristiana Ludwig

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