MeinungGazaIn Israel setzen alle auf Trump – doch er gibt ihnen Rätsel auf

Kommentar von Kristiana Ludwig

Lesezeit: 1 Min.

Die Demonstrationen für die Geiseln gehen weiter – auch an diesem Donnerstag in Tel Aviv.
Die Demonstrationen für die Geiseln gehen weiter – auch an diesem Donnerstag in Tel Aviv.
Shir Torem/REUTERS

Werden bald die nächsten Geiseln freigelassen? Oder lässt der US-Präsident den Krieg wieder eskalieren?  Es gibt womöglich einen Unterschied zwischen dem, was er sagt, und dem, was er tut.

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Es gibt kaum ein Land, in dem Donald Trump sowohl von politisch rechts eingestellten Bürgern als auch von Liberalen so sehr gepriesen wird, wie Israel. Der rechten Regierung von Benjamin Netanjahu gibt Trump mit seinen teils extremen Äußerungen zur Zukunft von Gaza Aufwind. Eine „Riviera“ anstelle eines souveränen Palästinenserstaats, das wünschen sich hier viele. Aber auch für diejenigen, die nach dem 7. Oktober 2023 gegen Netanjahu auf die Straße gegangen sind, um Geiseln aus Gaza zu befreien, ist Trump ein Heilsbringer. Ihm wurde schließlich in den vergangenen Wochen die gelungene Waffenruhe zugerechnet; und damit auch, dass viele Israelis ihre Angehörigen nun wieder in die Arme schließen konnten – oder wenigstens zu Grabe tragen.

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