MeinungBundesregierungDie deutsche Nahostpolitik geht an der Wirklichkeit vorbei

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Kommentar von Sina-Maria Schweikle

Lesezeit: 1 Min.

Außenminister Johann Wadephul (CDU, li.) und Gideon Saar, Außenminister Israels, bei einer Pressekonferenz in Jerusalem.
Außenminister Johann Wadephul (CDU, li.) und Gideon Saar, Außenminister Israels, bei einer Pressekonferenz in Jerusalem. Oren Ben Hakoon/AP/dpa

Deutschland steckt in einem selbstverschuldeten Widerspruch: Es beruft sich beim Verhältnis zu Israel auf historische Verantwortung, scheut sich aber davor, Konsequenzen aus der Realität zu ziehen.

Die jüngste Kritik des Kanzlers an der israelisch-amerikanischen Kriegsführung gegen Iran war fast schon überraschend deutlich: Es gebe „offensichtlich keinen gemeinsamen Plan“, sagte Friedrich Merz am Dienstag, wie dieser Krieg schnell zu einem „überzeugenden Ende“ gebracht werden könne. Fast gleichzeitig versicherte Außenminister Johann Wadephul in Jerusalem seinem israelischen Amtskollegen Gideon Saar: Deutschland stehe an der Seite Israels.

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