MeinungArye DeriOhne ihn geht in Israel wenig bis gar nichts

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Von Peter Münch

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Zwischen Gefängniszelle und Ministerbüro: Arye Deri, Vorsitzender der ultraorthodoxen Schas-Partei in Israel.
Zwischen Gefängniszelle und Ministerbüro: Arye Deri, Vorsitzender der ultraorthodoxen Schas-Partei in Israel. (Foto: Amir Levy/Getty Images)

Arye Deri soll wieder Innenminister werden. Er hat bereits eine fast 40 Jahre währende Karriere hinter sich, reichlich Ärger mit der Justiz - und eine Reihe glanzvoller Comebacks.

Wenn dereinst in den israelischen Geschichtsbüchern Bilanz gezogen wird zu den Zeiten rund um die Jahrtausendwende, dann wird wohl von einer Ära Netanjahu die Rede sein. Arye Deri bekommt vermutlich nur eine Fußnote, doch das dürfte ihm und seiner Macht in der Gegenwart kaum gerecht werden. Denn Deri ist der, der immer schon da war und ohne den auch jetzt wieder gar nichts geht.

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