MeinungHamas-Überfall:Netanjahu verwehrt Israel einen Weg, das Trauma des 7. Oktober zu überwinden

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Kommentar von Peter Münch

Grauenvolle Erinnerungen, die nicht vergehen: Teilnehmerinnen an der Trauerfeier für die ermordete israelische Geisel Tsachi Idan.
Grauenvolle Erinnerungen, die nicht vergehen: Teilnehmerinnen an der Trauerfeier für die ermordete israelische Geisel Tsachi Idan. (Foto: Alexi J. Rosenfeld/Getty Images)

Die Armee legt einen Bericht über ihre Versäumnisse vor. Der war überfällig, kann aber nur ein Anfang sein. Doch den wird es wohl nicht mit diesem Premier geben.

Der schlimmste Tag in Israels Geschichte will nicht vergehen. Ein jeder bleibt gefangen im Schrecken des 7. Oktober 2023, wie eine düstere Wolke hängen die Ereignisse über dem Land. Wer die Düsternis vertreiben will, muss Licht hineinbringen in die furchtbaren Vorgänge, muss aufklären, was alles schieflief beim Überraschungsangriff der Hamas. Israels Armee hat das nun versucht und endlich einen ersten umfassenden Bericht vorgelegt. Dennoch: Dies ist nicht nur viel zu spät, sondern auch viel zu wenig.

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