MeinungIranKaum hat Trumps Militär Probleme, soll die Nato plötzlich helfen

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Kommentar von Joachim Käppner

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Das Nadelöhr der Weltwirtschaft: Ein Kriegsschiff der Vereinigten Arabischen Emirate kreuzt zwischen Frachtern unweit der Straße von Hormus.
Das Nadelöhr der Weltwirtschaft: Ein Kriegsschiff der Vereinigten Arabischen Emirate kreuzt zwischen Frachtern unweit der Straße von Hormus. Altaf Qadri/AP

Der US-Präsident fordert von den Nato-Alliierten Hilfe in einem Konflikt, dessen Probleme er unterschätzt hat.  Europa sollte sich nicht erpressen lassen – und ihm einen Deal anbieten.

Festigkeit gegenüber dem irrlichternden Herrn im Weißen Haus: Das würden sich viele Deutsche öfter wünschen. Jetzt haben Außenminister Johann Wadephul und nach ihm Bundeskanzler Friedrich Merz genau dies gezeigt und betont: Dies ist nicht unser Krieg – was immer militärisch in Iran und der Straße von Hormus geschieht, es wird ohne uns geschehen. Allerdings raunt Donald Trump schon düster, er werde jene nicht vergessen, die Amerika im Stich ließen. Das sind, neben Deutschland, derzeit die meisten Nato-Staaten.

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:Seeminen, Spritschock, Übernahmefantasien: Der Kampf um die Straße von Hormus

Iran blockiert die für den Öltransport so wichtige Meerenge und will sie offenbar verminen – die USA zerstören Minenleger, eskortieren aber bisher keine Tanker. Für Trump wird es an dieser Stelle nicht nur geografisch, sondern auch politisch eng.

SZ PlusVon Peter Burghardt

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