Wenig schätzt Donald Trump mehr, als wenn mächtige Menschen ihm versichern, wie mächtig er selbst ist. Am Mittwoch sagte er vor Journalisten im Weißen Haus, er habe „von sehr wichtigen Quellen auf der anderen Seite“ erfahren, dass die „Tötungen aufgehört haben“. Gemeint war das iranische Regime. Dessen Außenminister Abbas Araghtschi sprach am selben Tag in einem Liveinterview mit Trumps Lieblingssender Fox News und ließ wissen, dass in Iran keine Hinrichtungen anstünden, „weder heute noch morgen“.
MeinungIranDas Regime hat verstanden, wie man mit Trump umgehen muss

Kommentar von Raphael Geiger
Lesezeit: 1 Min.

Die Islamische Republik verkündet, es stünden keine Hinrichtungen an, und der US-Präsident glaubt den „sehr wichtigen Quellen“. Es ist ein Handschlag der Zyniker.
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