MeinungIranDas Regime ist nicht stabil, also ist es aggressiv

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Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 3 Min.

So hätten sie’s gern: die Freiheitsstatue am Boden - aber nur auf diesem Wandgemälde in Teheran.
So hätten sie’s gern: die Freiheitsstatue am Boden - aber nur auf diesem Wandgemälde in Teheran.
ATTA KENARE/AFP

Alle Welt glaubt, Teheran sei der Gewinner des Krieges, und die Blamierten säßen allein in Washington und Jerusalem. Dabei hat das Regime nur seinen Untergang abgewendet, zu einem hohen Preis.

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Manchmal verdichten sich aktuelle Nachrichten zu einem Eindruck, der so oft wiederholt wird, dass man leicht vergisst, ihn zu hinterfragen. Gerade ist es einfach, Menschen zu finden, die im iranischen Regime den Gewinner des Krieges sehen. Man wird sich schnell einig, dass es in Iran bis auf Weiteres bei der alten Diktatur bleiben werde, dass der Krieg zu nichts geführt habe außer zu einer Blamage für Netanjahu und Trump.

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