Iran:Sie wollen keinen Krieg

Iran: Iranische Raketen gehen auf Erbil nieder - so widersinnig das klingen mag, aber Teheran will die Situation nicht eskalieren lassen.

Iranische Raketen gehen auf Erbil nieder - so widersinnig das klingen mag, aber Teheran will die Situation nicht eskalieren lassen.

(Foto: Rudaw/via Reuters)

Bei den nächtlichen Raketenangriffen auf Syrien und den Irak hat es das iranische Regime vermieden, US-Einrichtungen zu treffen. Damit ist die Botschaft der Mullahs klar.

Kommentar von Raphael Geiger

Im Nahen Osten ist es oft so, dass Menschen sterben, nur damit eine Konfliktpartei ein Signal sendet. Damit diese ihr Gesicht wahrt, damit das Abschreckungspotenzial intakt bleibt. Dafür muss noch nicht mal Krieg sein. Im Gegenteil, manchmal bleibt es der Toten wegen einigermaßen friedlich. Oder die Lage wird wenigstens nicht noch schlimmer.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusNahost
:Über eine Zukunft für Gaza

Der Krieg in Nahost könnte noch Monate dauern. Experten machen sich Gedanken, wie ein Danach aussehen könnte. Ein Blick auf verschiedene Szenarien, in denen auch arabische Staaten mehr in die Pflicht genommen werden sollen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: