Proteste in Iran:Frei ist die Frau

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Proteste im Iran nach dem Tod von Mahsa Amini

Der Tod von Mahsa Amini im Polizeigewahrsam hat zu heftigen Protesten in Iran geführt.

(Foto: Wana News Agency/via Reuters)

Die Iranerinnen führen derzeit einen beeindruckenden Kampf: Sie verbrennen ihre Kopftücher, nehmen es mit den Mullahs auf. Es ist der ideale Moment für Deutschland zu zeigen, dass feministische Außenpolitik mehr kann, als zu applaudieren.

Kommentar von Dunja Ramadan

Die Bilder der mutigen Iranerinnen gehen derzeit um die Welt: Frauen verbrennen ihr Kopftuch und tanzen Hand in Hand durch die Menschenmenge. Sie setzen Mahsa Aminis Kampf fort. Die junge Frau wurde von der iranischen Sittenpolizei wegen eines zu locker sitzenden Hidschabs festgenommen und starb an den Folgen der Gewalt, die ihr angetan wurde. Mahsa Aminis Schicksal hat die Iranerinnen, die seit der Islamischen Revolution 1979 unter den strengen Kleidervorschriften leiden, auf die Straße getrieben. Sie haben genug von der Herrschaft erzkonservativer Männer, die ihnen vorschreiben, was sie tragen dürfen.

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