Dafür, dass es einen Unterschied macht, wer Irans neuer Präsident wird, gibt es ein Argument. Das iranische Regime sei anders als die meisten Autokratien, es kenne interne Flügel und verschiedene Phasen, aggressivere und freundlichere. In den Jahren des Reformerpräsidenten Mohammad Chatami, zwei Jahrzehnte her, stand es besser um das Verhältnis zum Westen, und im Land ging es ein wenig freier zu. In die Zeit von Hassan Rohani, im Amt bis 2021, fiel das Atomabkommen.
MeinungIranIhr Volk haben sie längst verloren
Kommentar von Raphael Geiger
Lesezeit: 2 Min.

Der Westen setzt auf die Reformer in Teheran, hofft, das Regime beeinflussen zu können. Also angenommen der neue Präsident heißt Massud Peseschkian – dann liegt die Macht immer noch bei den Sittenwächtern.
