MeinungIranIhr Volk haben sie längst verloren

Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 2 Min.

Diese Iranerinnen und Iraner hoffen auf den Reformkandidaten Massud Peseschkian, nur erwarten sollten sie sich nicht zu viel.
Diese Iranerinnen und Iraner hoffen auf den Reformkandidaten Massud Peseschkian, nur erwarten sollten sie sich nicht zu viel. Vahid Salemi/AP

Der Westen setzt auf die Reformer in Teheran, hofft, das Regime beeinflussen zu können. Also angenommen der neue Präsident heißt Massud Peseschkian – dann liegt die Macht immer noch bei den Sittenwächtern.

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Dafür, dass es einen Unterschied macht, wer Irans neuer Präsident wird, gibt es ein Argument. Das iranische Regime sei anders als die meisten Autokratien, es kenne interne Flügel und verschiedene Phasen, aggressivere und freundlichere. In den Jahren des Reformerpräsidenten Mohammad Chatami, zwei Jahrzehnte her, stand es besser um das Verhältnis zum Westen, und im Land ging es ein wenig freier zu. In die Zeit von Hassan Rohani, im Amt bis 2021, fiel das Atomabkommen. 

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Iran
:Unergründlich sei die Macht

In Iran regiert ein kleiner Kreis von Männern, die das Ohr des Obersten Führers Ali Chamenei haben. Es sind radikale Kleriker und Generäle der Revolutionsgarden. Sie wollen eines nicht aufkommen lassen, zu Hause wie in der Region: Zweifel an ihrer Stärke und Entschlossenheit.

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