MeinungIranEuropa sollte den Sohn des Schahs als Kopf der Opposition anerkennen

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Kommentar von Sara Maria Behbehani

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Reza Pahlavi appellierte auf der Großdemonstration während der Münchner Sicherheitskonferenz an den Westen, den Freiheitskampf der Iraner zu unterstützen.
Reza Pahlavi appellierte auf der Großdemonstration während der Münchner Sicherheitskonferenz an den Westen, den Freiheitskampf der Iraner zu unterstützen. Stephan Rumpf

Die USA und Israel führen ihren Krieg gegen die Islamische Republik ohne erkennbare Strategie. Umso mehr hätten die europäischen Staaten eine Aufgabe: sich dafür einzusetzen, dass das Land eine Chance auf Zukunft bekommt.

Knapp zwei Wochen dauert nun schon der Krieg, den Israel und die USA gegen Iran führen. Und noch immer ist nicht klar, mit welchem Ziel sie es tun. Neben den Einrichtungen von Militär und Revolutionsgarde wird auch die iranische Infrastruktur bombardiert. Öldepots gehen in Flammen auf. Rauch verdunkelt die Hauptstadt, auf Teheran fällt schwarzer Regen. Weltweit explodiert der Ölpreis. Und wofür das alles? Das scheint niemandem auf der Welt klar zu sein – auch nicht der amerikanischen oder israelischen Regierung. Eine Exitstrategie ist nicht zu erkennen. Ganz zu schweigen von einem Plan, wie es für Iran danach weitergehen soll.

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