Der Blick auf den Krieg ist eine Frage der Perspektive. Aus der Sicht von Donald Trump läuft der Angriff auf Iran hervorragend. Was dieser Präsident anfasst, ist bekanntlich „großartig“, sei es die baulich-architektonische Verschandlung des Weißen Hauses oder die vogelwilde Zollpolitik. Warum sollte es beim Militärschlag gegen die Islamische Republik anders sein? In den Worten von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth – Entschuldigung, er nennt sich neuerdings Kriegsminister: „Das ist kein fairer Kampf. Und es soll auch keiner sein. Sie liegen am Boden, wir prügeln auf sie ein.“
MeinungIranTrump wird das „Venezuela-Szenario“ nur schwer umsetzen können

Kommentar von Tomas Avenarius
Lesezeit: 3 Min.

Militärisch wird die Islamische Republik als zahnlos vorgeführt – doch am Ende ist sie nicht. Und wenn die Kurden jetzt zu den Waffen greifen, wird es wirklich gefährlich.

Debatte:Der Geist des Widerstands ist das Leitmotiv der Islamischen Republik
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