MeinungNahostJetzt wollen Irans Hilfstruppen die nächste Meerenge blockieren

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Kommentar von Tomas Avenarius, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste: Hier drohen Teherans verbündete Huthi-Islamisten eine zweite Kriegsfront aufzumachen.
Bab al-Mandab vor der jemenitischen Küste: Hier drohen Teherans verbündete Huthi-Islamisten eine zweite Kriegsfront aufzumachen. Reuters

Saudische Ölexporte konnten bisher über das Rote Meer verschifft werden. Wenn die Huthi nun das „Tor der Tränen“ für die Tanker schließen, würde das Desaster verschärft, das Trump mit diesem Krieg losgetreten hat.

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Der Name erzählt schon fast die Geschichte. Wenn es um die Blockade des Roten Meeres geht, mit denen die Huthi die Saudis das Fürchten lehren wollen, fällt sofort das Wort vom Bab al-Mandab, dem „Tor der Tränen“. Wer ein Schiff durch den Suezkanal oder vom saudischen Hafen Yanbu aus ins Arabische Meer nach Asien steuern möchte, muss durch die Meerenge vor der jemenitischen Küste fahren. Wer diese Meerenge kontrolliert, hat also Macht.

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