Iran:Es gehört sich wohl so

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Er trägt sich sogar in ein Kondolenzbuch ein: der frühere kuwaitische Außenminister Ahmad Nasser al-Mohammad al-Sabah. (Foto: YASSER AL-ZAYYAT/AFP)

Das Protokoll verlangt, beim Tod eines Staatspräsidenten zu kondolieren. Im Fall des verunglückten Ebrahim Raisi bringt dies in der Diplomatie ein Dilemma mit sich.

Kommentar von Hubert Wetzel

Wenn ein Mensch stirbt, dann gebietet es die Höflichkeit, dass man seinen Angehörigen kondoliert. Selbst wenn man den Toten nicht kannte oder auch gerade wenn man ihn kannte, aber nicht besonders mochte, ziemt es sich, den Hinterbliebenen sein Beileid auszusprechen. So geht man unter zivilisierten Menschen einfach miteinander um.

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Von Paul-Anton Krüger

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