MeinungProteste in IranSie zeigen einen Mut, der den meisten Menschen zum Glück fremd sein darf

Kommentar von Sara Maria Behbehani

Lesezeit: 2 Min.

Unter Lebensgefahr demonstrieren diese Menschen am 9. Januar in den Straßen von Teheran.
Unter Lebensgefahr demonstrieren diese Menschen am 9. Januar in den Straßen von Teheran. (Foto: AP)

Die Iranerinnen und Iraner gehen zu Tausenden auf die Straße und riskieren es, festgenommen, gefoltert, gehängt oder erschossen zu werden. Weil sie nach etwas streben, das größer ist als ihre Angst.

Es gibt viele Romane und Filme, in denen die Helden einen Mut aufbringen, zu dem kaum ein Mensch fähig ist. Und die Frage, ob einem selbst solch ein Mut innewohnt, müssen die meisten zum Glück nicht beantworten. Denn die Geschichte spielt ja in der Fiktion, und in der Fiktion dürfen Helden ruhig größer sein als im echten Leben. Gerade aber spielt sich eine solche Geschichte in der Realität ab – und sie ist noch nicht auserzählt. Der Mut, den es die Iranerinnen und Iraner kostet, gegen ihr Regime auf die Straße zu gehen, ist einer, der auch jeden Menschen fernab dieses großen Landes innehalten lassen muss.

Zur SZ-Startseite

MeinungMassenproteste in Iran
:Seit wenigen Tagen erscheint es realistisch, dass in Iran eine neue Zeit beginnt

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger
Portrait undefined Raphael Geiger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: