MeinungAtomprogrammWeder Trump noch Iran will, dass die Welt die Wahrheit kennt

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Kommentar von Raphael Geiger

Lesezeit: 2 Min.

Ob die Anlage zur Uran-Anreicherung in Fordo nun zerstört oder nur beschädigt ist – die Welt wird es vorerst nicht erfahren.
Ob die Anlage zur Uran-Anreicherung in Fordo nun zerstört oder nur beschädigt ist – die Welt wird es vorerst nicht erfahren. Maxar Technologies/Reuters

Für Teheran hätte es viel schlimmer kommen können. Immerhin: Es hat seine Macht über den Krieg gerettet. Wenn der US-Präsident nun die Zerstörung der Nuklearanlagen feiert, kann es den Mullahs nur recht sein.

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Das Seltsame am vorläufigen Ende des Krieges zwischen Iran und Israel und den USA ist, dass sich alle Seiten als Gewinner sehen dürfen. Sicher, beim iranischen Regime muss man Propaganda von der Wirklichkeit trennen. Wenn Ali Chamenei, der Oberste Führer, seinem Volk zum „Sieg“ über die Vereinigten Staaten gratuliert, hat es etwas von paralleler Realität. Chamenei traute sich aus Angst vor Israel nicht einmal zur Trauerfeier für die getöteten Generäle, jetzt am Wochenende in Teheran.

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Nahost
:„Frieden? Das heißt, dass wir mit dem Regime jetzt wieder allein sind“

Donnerstagnachmittag, in Istanbul macht sich ein Bus auf die Reise nach Iran. 36 Stunden Fahrt, eine Ewigkeit, um über die Ängste zu reden, den Krieg. Bis zur Grenze, wo plötzlich alle verstummen. Eine Reise in eine fremd gewordene Heimat.

SZ PlusVon Raphael Geiger (Text und Fotos)

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