MeinungBayern:Abschiebungen ohne Herz und ohne Verstand

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Kommentar von Nina von Hardenberg

Lesezeit: 2 Min.

Zurück und dort hinter Stacheldraht? Gerade Bayern geht leichtfertig mit Menschen um, die vor Verfolgung geflohen waren.
Zurück und dort hinter Stacheldraht? Gerade Bayern geht leichtfertig mit Menschen um, die vor Verfolgung geflohen waren. (Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Der Freistaat wollte einen Iraner abschieben, der in seiner Heimat an Demos teilgenommen hatte. Der Fall steht sinnbildlich für eine Asylpolitik, die nach Abschiebe-Zahlen giert und darüber Menschen und Schicksale vergisst.

Mit einer beherzten Flucht rettete sich kurz vor Ostern ein 34-jähriger Iraner aus einem Flugzeug, mit dem er nach Teheran abgeschoben werden sollte. Bravo, denn er entkam damit auch der derzeit wieder besonders herz- und sinnlosen bayerischen Asylpolitik. Zumindest vorerst.

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Asylpolitik
:Flughafen-Drama um Iran-Abschiebung

Ein 34-jähriger Amazon-Mitarbeiter aus Bayern sitzt schon im Flugzeug nach Teheran, als er plötzlich flüchtet. Die Polizei nimmt ihn am Flughafen fest. Die geplante Abschiebung hatte schon zuvor Kritik ausgelöst.

Von Thomas Balbierer

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