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Kolumne von Heribert Prantl

Lesezeit: 4 Min.

Leute wie er wollen Geschäfte machen, indem sie bei anderen klauen: Sam Altman, Chef von Open AI.
Leute wie er wollen Geschäfte machen, indem sie bei anderen klauen: Sam Altman, Chef von Open AI.
Foto: YUICHI YAMAZAKI/AFP

KI ist nicht künstlich: Sie ist potenzierte und destillierte menschliche Intelligenz. Das hat rechtliche Folgen, die dringend geklärt werden müssen.

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Von der KI wird geredet wie von einem neuen Universum. Das alte Universum ist bekanntlich mit einem Urknall entstanden und dehnt sich seitdem immer weiter aus. So knallig und raumgreifend wollen das auch die Start-up-Firmen sehen, die im und mit dem neuen KI-Universum ihre Geschäfte machen: Sie tun so, als stünde am Beginn der sogenannten künstlichen Intelligenz ein Big Bang. Aber das stimmt nicht. Schon der Name „künstliche Intelligenz“ ist falsch; er stimmt so wenig, wie das Wort von den sozialen Medien für die digitalen Medien stimmt. Die künstliche Intelligenz ist nicht aus dem Nichts entstanden.

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