Beamte:Wie man Extremisten schneller los wird

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Sondersitzung Landtag Sachsen

Diese Polizisten in Dresden müssen auf Proteste von Corona-Leugnern reagieren. Auch für die Beamten ist es wichtig zu wissen, dass nicht auch in den eigenen Reihen Demokratiefeinde ihr Unwesen treiben.

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Wer sich als Polizist oder Bundeswehrsoldat rassistisch und demokratiefeindlich positioniert, muss schneller als bisher Konsequenzen spüren. Wie das gehen kann, zeigt jetzt schon ein Bundesland.

Kommentar von Ronen Steinke

Keine Polizei der Welt ist davor gefeit, autoritäre Charaktere anzuziehen. Leute, die nicht aus den richtigen Gründen Polizist oder Polizistin werden wollen (nämlich weil es höchst ehrenwert ist, sich schützend vor die Schwächsten zu stellen, und weil auch in Konflikten stets die Stärke des Rechts gelten sollte, nicht das Recht des Stärkeren), sondern aus den falschen (weil Waffen cool sind). Das gab es schon immer. Das gibt es überall. Das ist ein Problem aller Uniformberufe, auch etwa der Bundeswehr. Und das ist ihre Hypothek. Denn natürlich schaden die wenigen, die für Menschenrechte bloß Spott und Verachtung übrighaben und mit rassistischen oder NS-verherrlichenden "Witzen" inzwischen regelmäßig in Whatsapp-Chats auffallen, auch den vielen, die gute Arbeit leisten.

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