Wirtschaftsspionage:Ein Schutzschild für das Know-how

Wirtschaftsspionage: Wie die Fertigung - beispielsweise hier im Münchner BMW-Stammwerk - funktioniert, das interessiert viele andere Länder.

Wie die Fertigung - beispielsweise hier im Münchner BMW-Stammwerk - funktioniert, das interessiert viele andere Länder.

(Foto: Daniel Josling/dpa)

Lange hat Deutschland das Interesse anderer Staaten an seinen Patenten und dem Know-how der Unternehmen ignoriert. Jetzt gibt es zumindest eine Anregung aus dem Innenministerium.

Kommentar von Christoph Koopmann

Die Bundesregierung entdeckt gerade ihre strategische Seite. Also nicht unbedingt in jeder Hinsicht, aber zumindest in mancher: Erst gab es eine "Nationale Sicherheitsstrategie", dann folgte eine "Chinastrategie" und jetzt also die "Nationale Wirtschaftsschutzstrategie", deren Eckpunkte das Innenministerium gerade vorgestellt hat. Alle drei Strategien sind Ausdruck dessen, dass es regierungsseitig zumindest ein gewisses Bemühen gibt, dem Ernst der Lage Rechnung zu tragen (siehe sogenannte Zeitenwende).

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