MeinungImmobilienDeutschland verkommt zu einer Republik der Erben

Kommentar von Nils Heck

Lesezeit: 1 Min.

Immobilien für Normalverdiener finden sich im schmucken Münchner Stadtteil Neuhausen kaum.
Immobilien für Normalverdiener finden sich im schmucken Münchner Stadtteil Neuhausen kaum. (Foto: Robert Haas)

Ein Durchschnittslohn und ein wenig Erspartes – das reicht heute meist nicht mehr, um eine Wohnung oder ein Haus zu finanzieren.  So entsteht eine neue Gesellschaftsschicht.

Wie tot der Traum von der eigenen Immobilie in einigen Regionen Deutschlands ist, lässt sich am besten mit Zahlen zeigen. Das mittlere Jahreseinkommen liegt bei 58 000 Euro. Davon bleiben nach Steuern und Sozialabgaben im Mittel 3100 Euro netto im Monat übrig. Mittel bedeutet in dem Fall, die Hälfte verdient weniger, die andere Hälfte mehr. Wer so viel Einkommen hat, ist also der Inbegriff von Mittelschicht – und konnte sich damit vor einigen Jahrzehnten so einiges leisten: ein eigenes Auto, regelmäßige Urlaube und mit ein wenig Sparen auch die eigenen vier Wände. Die einen erfüllten sich den Traum von der Stadtwohnung, die anderen zogen in ein Häuschen im Speckgürtel. Das war möglich für einen Normalverdiener.

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