Deutschland wird die Gefahren für seine Mannschaft und deren Fans bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer auf keinen Fall unterschätzen. Das Spiel gegen Curaçao soll in Houston sein, das ist nur 1659 Kilometer von Tapalpa entfernt, wo am Sonntag dieser Drogenboss erschossen wurde, mit der Folge, das sein Kartell auf Rachefeldzug ging; von hier aus gesehen also praktisch um die Ecke. Aber da bekanntlich alles immer noch schlimmer kommen kann: Sofern es auch gegen die Elfenbeinküste und Ecuador nicht so läuft und die Mannschaft in der Gruppe E lediglich Dritter wird, ist ein Sechzehntelfinale in Mexiko-Stadt möglich. Bitte, wer kann garantieren, dass dort wirklich nur mit Bällen geschossen wird? Die Fifa müsse sicherstellen, „dass die Sicherheitsvorgaben durch die Gastgeberländer eingehalten werden“, ruft bereits Christoph Ploß von der CDU, dem Friedrich Merz das Amt eines „Tourismuskoordinators der Bundesregierung“ gegeben hat.
MeinungFußball-WMHouston, die Deutschen haben ein Problem

Kommentar von Detlef Esslinger
Lesezeit: 1 Min.

Diese Mexikaner mit ihren Drogenbossen machen uns die ganze Vorfreude kaputt. Denn das erste Spiel in der Stadt in Texas ist nur 1659 Kilometer vom Tatort entfernt.
