MeinungHisbollah in Libanon und SyrienIm Nahen Osten scheint sich eine Zeitenwende zu vollziehen

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Kommentar von Tomas Avenarius

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Grund zum Jubeln? Ein Hisbollah-Anhänger schwenkt die Fahne in Dahiyeh nach der Verkündung des Waffenstillstands.
Grund zum Jubeln? Ein Hisbollah-Anhänger schwenkt die Fahne in Dahiyeh nach der Verkündung des Waffenstillstands. Sally Hayden/dpa

Die Tragweite der Hisbollah-Niederlage im Krieg gegen Israel zeigt sich nicht nur in Libanon, sondern auch in Syrien, wo plötzlich Baschar al-Assads Herrschaft bedroht ist. Die Fronten in der Region sind in Bewegung geraten.

Bei manchen Zeitgenossen gehen Tragik und sinnfreie Absurdität schmerzfrei zusammen. Da feiern Hisbollah-Anhänger mit ihren gelb-grünen Propaganda-Fähnchen einen vermeintlichen Sieg auf eben jenen Trümmern, unter denen ihre Angehörigen und Nachbarn starben. Nach Tausenden Toten kommt der Waffenstillstand mit Israel – und die Gefolgsleute der Islamisten bejubeln auf dem Schutt ihrer Dörfer und Stadtviertel ihren Triumph. Die Frage wäre: welchen eigentlich?

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SZ PlusVon Raphael Geiger

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