Im Handwerk fehlen etwa 200 000 Fachkräfte. Viele Handwerker gehen in Rente, Chefs geben ihren Betrieb auf, weil sie keinen Nachfolger finden. Eigentlich keine gute Ausgangslage. Und doch sendet die Branche ein überraschendes Signal: Während bundesweit die Zahl der Auszubildenden sinkt, zieht sie im Handwerk leicht an. Ausgerechnet dort, wo lange kaum jemand hinwollte – zu hart, zu schmutzig, zu viel draußen. Wer konnte, ging studieren. „Irgendwas mit Medien“ klang verheißungsvoller als Maurer oder Metzgerin.
MeinungBerufsweltHandwerk? Wie cool

Kommentar von Kerstin Bund
Lesezeit: 1 Min.

Bundesweit sinkt die Zahl der Auszubildenden, nicht aber in diesem Bereich. Beide Entwicklungen haben hiermit zu tun: künstlicher Intelligenz.

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