Meinung100 000 Dollar fürs Arbeitsvisum:Dies ist eine Lehre für alle, die Trump liebedienerisch besänftigen wollen

Portrait undefined David Pfeifer

Kommentar von David Pfeifer

Lesezeit: 1 Min.

Indiens Premier Narendra Modi hat wirklich alles gegeben, um sich bei US-Präsident Donald Trump lieb Kind zu machen.
Indiens Premier Narendra Modi hat wirklich alles gegeben, um sich bei US-Präsident Donald Trump lieb Kind zu machen. (Foto: Kevin Lamarque/Reuters)

Die neue Regelung trifft vor allem die US-Tech-Konzerne, die Fachkräfte brauchen. Dabei waren deren Bosse und viele Staatschefs sich zuvor für kaum eine Huldigung des Präsidenten zu schade.

Vielleicht geht doch alles noch halbwegs gut aus, und man erinnert sich in fünf Jahren an einen amerikanischen Albtraum, den leider die ganze Welt mitträumen musste. Man wird sich dann aber vielleicht auch daran erinnern, wie Premierminister, Staatschefinnen und Wirtschaftsbosse vor Donald Trump herumdienerten, anstatt zu widersprechen, wenn er wieder blühenden Unsinn erzählte. Dabei bringt es wenig, sich mit ihm gut stellen zu wollen, das zeigt die neue Visa-Regelung für Hochqualifizierte, die in den USA arbeiten wollen. Das H-1B-Visum kostet nun 100 000 Dollar pro Jahr.

Zur SZ-Startseite

USA
:Wenn das Visum plötzlich 100 000 Dollar kostet

Die Trump-Regierung erhöht die Gebühren für eine Aufenthaltserlaubnis für Hochqualifizierte um fast das 60-Fache. Das ist ein Schlag für Programmierer, Ingenieure und Wissenschaftler aus Indien – vor allem aber für die Tech-Konzerne in den USA.

SZ PlusVon David Pfeifer

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: