Grüne:Die späte Feministin

Lesezeit: 3 min

Außerordentlicher Länderrat Bündnis 90/Die Grünen

Ricarda Lang, noch: stellvertretende Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Ricarda Lang will Parteichefin der Grünen werden. Ihre Chancen gelten als ausgesprochen gut. Anders als bei vielen Grünen hat ihre Biografie nicht in Wohlstandswelten begonnen. Was sie mit der Partei vor hat.

Von Constanze von Bullion

Sie will jetzt keine Gejagte mehr sein, lieber eine Jägerin. Subjekt sein, nicht mehr Objekt, so nennt sie das. Ricarda Lang, 28 Jahre alt, eine Persönlichkeit mit ziemlich unverwüstlichem Humor und einem wütenden Mob im Nacken, will Parteichefin der Grünen werden. An diesem Samstag stellt die gebürtige Schwäbin sich beim digitalen Parteitag der Grünen zu Wahl, so wie es aussieht ohne Gegenkandidatin. Es gilt als sicher, dass die bisherige Vize-Parteichefin einen der beiden Posten übernimmt, die Annalena Baerbock und Robert Habeck an der Parteispitze räumen, weil sie jetzt Ministerämter innehaben.

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