MeinungDeutschlandFür Habecks Grüne verheißen die Parteiaustritte nichts Gutes

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Kommentar von Katharina Riehl

Lesezeit: 1 Min.

Sein Kurs kostet Stimmen auf der linken Seite: Wirtschaftsminister Robert Habeck.
Sein Kurs kostet Stimmen auf der linken Seite: Wirtschaftsminister Robert Habeck. Kay Nietfeld/dpa

Der Versuch des Vizekanzlers, die Mitglieder auf eine möglichst realpolitische Linie einzuschwören, erzeugt eine gefährliche Vakanz links der Mitte. Und das ging schon einmal schief.

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Der Absturz der Grünen ist in den vergangenen Monaten oft beschrieben worden: Das Allzeithoch in der Wählergunst vor fünf Jahren, als eine Kanzlerschaft der Grünen eine realistische Option zu sein schien – bis heute, nach einer ernüchternden Europawahl und drei desaströsen Landtagswahlen im Osten sowie dem Rücktritt der beiden Parteivorsitzenden in dieser Woche. Gründe dafür gibt es viele, allen voran vermutlich eine neue Abwehrhaltung vieler Bürgerinnen und Bürger gegenüber Klimaschutzmaßnahmen, wofür das schlecht gemachte Heizungsgesetz als perfekte Projektionsfläche diente.

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